Der Gutachterausschuss stellt fest, dass das Kaufpreisniveau „weitgehend stabil“ ist und bereits eine leichte Aufwärtstendenz zeigt.
Die quantitativen Daten unterstützen dies: Die Zahl der Transaktionen stieg stadtweit um rund 16%, der Geldumsatz um 13% an.
Dies deutet auf einen Markt hin, der die Zinskorrektur verarbeitet hat und in eine Normalisierungsphase eingetreten ist.
Bei bebauten Grundstücken stieg die Zahl der Verkäufe um 17%, der Umsatz jedoch nur um 5% – ein Hinweis darauf, dass viele Käufer kleinere Objekte bevorzugen.
Der leichte Rückgang des durchschnittlichen Preisniveaus (ca. -5%) bestätigt eine Marktstabilisierung ohne weiteren Abwärtstrend.
Der Baulandmarkt liefert weitere Makroindikatoren: KP/BRW bleibt über vier Perioden hinweg konstant bei 92–93%.
Gute Lagen erreichen teils 100–105%. Käufer zahlen also weiterhin nahe Bodenrichtwert, besonders in hochwertigen Wohnlagen.
Eigentumswohnungen verzeichnen +14% Transaktionen und +14% Umsatz bei +4% Preisen. Neubaupreise steigen, getrieben durch Mikroapartments mit rund 10.000 €/m².
Dies zeigt, dass Wohnraum nach wie vor sehr stark nachgefragt ist.
Für Mehrfamilienhäuser und Wohn-/Geschäftshäuser bilden diese Trends den Rahmen:
Berlin bleibt eine Wachstumsmetropole mit strukturell knappem Wohnraum, hohem Zuzugspotenzial und attraktiven langfristigen Fundamentaldaten – trotz höherer Zinsen.
Schlussfolgerung:
Berlin befindet sich 2025 in einer post-korrektiven Stabilitätsphase: höhere Transaktionszahlen, stabile bis leicht steigende Preise, robuste Landwerte nahe Bodenrichtwert.
Die Rahmenbedingungen begünstigen einkommensorientierte Wohn- und Mischnutzungsimmobilien.